Lösung im Fokus: Hypori Virtual Mobility
Hinweis der Redaktion, Oktober 2026: Dieser Beitrag erschien im Dezember 2020 auf Englisch. Das virtuelle Smartphone von Hypori heißt heute Hypori Mobile und wird neben Hypori Secure Messaging und Hypori Lyte angeboten. Seine aktuellen Zertifizierungen und Zulassungen veröffentlicht Hypori in seinem Trust Center. Die Compliance-Liste unten gibt die Angaben von Hypori aus dem Jahr 2020 wieder. ISEC7 SPHERE bindet Hypori als Backend-System an, und ISEC7 MAIL lässt sich in Kombination mit Hypori in roten Netzen einsetzen; mehr dazu auf den Seiten zu ISEC7 SPHERE und ISEC7 MAIL.
Unternehmen haben mehrere Möglichkeiten, ihren Mitarbeitenden Unternehmens-Apps und Dokumente auf Mobilgeräten bereitzustellen und die Daten dabei sicher zu halten.
Wer sich für Bring Your Own Device (BYOD) entscheidet, fährt mit Container-Apps gut. Sie schützen Daten im Ruhezustand und bei der Übertragung und steuern, wie die Apps Daten mit anderen Apps auf dem Gerät austauschen, etwa für den Zugriff auf dienstliche E-Mails. Die Nachteile: Es gibt nur eine begrenzte Auswahl an Apps, und für Verteilung und Verwaltung ist zwingend ein UEM nötig, was die Kosten erhöht.
Hier kommt Hypori Virtual Mobility ins Spiel, eine hochsichere Lösung für virtuelle Smartphones. Die Nutzer erledigen dienstliche Aufgaben auf ihren eigenen Geräten mit einer Bedienung wie im Container, private und dienstliche Daten bleiben vollständig getrennt. Ein UEM ist nicht nötig. Vor allem verlassen Unternehmensdaten nie das Firmennetz, und auf den Geräten wird nichts gespeichert (Zero Footprint).
Virtual Desktop Infrastructure (VDI) kennen Sie vielleicht. Hypori Virtual Mobility bietet dasselbe Prinzip für Mobilgeräte. Die Unternehmens-Apps werden in der Hypori-Client-App bereitgestellt, ähnlich wie in einem Container. Die Nutzer arbeiten mit diesen Apps auf Unternehmensdaten, aufs Gerät gelangen aber nur Bildinformationen, als verschlüsselter Pixelstrom vom virtuellen Hypori-Gerät auf dem Server der Organisation. Berührungen auf dem Display gehen zurück und werden auf dem virtuellen Gerät als Eingabe verarbeitet, etwa in einem Dokument oder einer E-Mail. Mit Hypori liegen nie Daten auf dem Mobilgerät, und die Nutzer können trotzdem arbeiten. Das Konzept dahinter erklären wir in Technik erklärt: Virtualisierung jenseits von Servern.
Komponenten
- Hypori Client:
- Eine App auf dem Gerät des Nutzers
- Bietet Zugriff auf das Hypori Virtual Device
- Agentenloser Thin Client, der sich mit einem Hypori Virtual Device verbindet
- Hypori Appliance oder Private Cloud (SaaS):
- Steuert Authentifizierung und Bereitstellung, hostet die virtuellen Geräte und stellt APIs bereit
- Bietet Speicher für Images der virtuellen Geräte und für Nutzerdaten
- Lässt sich an Enterprise-Speicher sowie an Management-, Monitoring- und Reporting-Werkzeuge von Drittanbietern anbinden
- Hypori Virtual Device:
- Virtuelles Gerät auf Android-Basis
- Läuft in einem isolierten, richtliniengesteuerten Container
- Verwaltete Umgebung, in der sich Apps aus Google Play oder eigene Apps installieren lassen
- Hypori Web Admin Console:
- Weboberfläche zur Verwaltung von Hypori-Vorlagen, Nutzern und Geräten
Die wichtigsten Vorteile
- Ideal für BYOD
- Vollständige Trennung privater und dienstlicher Daten
- Zero-Trust-Ansatz: Es werden keine Daten aufs Gerät übertragen
- Intuitive Bedienung, die die Akzeptanz bei den Nutzern beschleunigt
- Verfügbar für Apple iOS und Android
- Geringerer Verwaltungs- und Betriebsaufwand
- Eindeutige Kennung für den Zugriff auf Unternehmensdaten (Zugangsdaten, Biometrie)
- Integrationen mit Monitoring-, Reporting- und MDM-Systemen ab Werk
- Compliance nach Angaben von Hypori aus dem Jahr 2020: CSfC, HIPAA, PCI DSS, FISMA und NIAP, dazu Common-Criteria-zertifiziert
Wenn Sie Ihre Modelle für BYOD und COPE prüfen, lohnt sich ein Blick auf Hypori: private und dienstliche Daten bleiben vollständig getrennt, und BYOD wird nutzerfreundlich, ohne die Kosten und den Verwaltungsaufwand klassischer Ansätze. Welches Besitzmodell zu Ihrer Organisation passt, behandelt Warum das Besitzmodell zählt, das Sicherheitsprinzip hinter „keine Daten auf dem Gerät“ erklärt Sicherheit erklärt: Zero Trust.
Mehr zum Produkt erfahren Sie direkt bei Hypori. Zu Ihrer BYOD-Strategie, zur Anbindung an ISEC7 SPHERE oder ISEC7 MAIL und zu unseren Leistungen für Endpoint Security sprechen Sie uns an.