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Jahresrückblick 2020 und Ausblick auf 2021

Hinweis der Redaktion, Oktober 2026: Dieser Rückblick erschien im Januar 2021 auf Englisch und gibt unsere damalige Sicht wieder. Den Ausblick auf 2021 haben wir unverändert gelassen. Weiter geht es mit Jahresrückblick 2021 und Ausblick auf 2022, 2022: The Year in Review and Looking Forward to 2023 und Cybersecurity in the Enterprise Landscape: 2024 Year in Review (beide Englisch).

2020 war, vorsichtig gesagt, ein ungewöhnliches Jahr. Mit etwas Abstand lassen sich trotzdem einige gute Entwicklungen erkennen.

Rückblick auf 2020

COVID-19 und die Schutzmaßnahmen haben den Alltag aller verändert, von Unternehmen wie von Einzelnen. Viele Firmen mussten Beschäftigte, deren Arbeit als nicht unmittelbar notwendig galt, zu Hause lassen. Betrieb und Kunden brauchten trotzdem weiter Aufmerksamkeit.

Zum Glück verfügten 2020 die meisten Menschen und Organisationen über die Technik, mit der sich der Umzug an einen vollständig digitalen Arbeitsplatz ohne große Brüche bewältigen ließ. Trotzdem wurde COVID-19 zum Belastungstest dafür, wie gut Unternehmen auf Mobility und die Transformation zum digitalen Arbeitsplatz vorbereitet waren. Manche waren schon vor der Pandemie voll mobil aufgestellt. Andere steckten mitten in der digitalen Transformation und mussten nur nachjustieren.

Einige Unternehmen traf die Lage dagegen völlig unvorbereitet. Sie mussten improvisieren und gingen unnötige Risiken ein, ohne sie richtig einschätzen zu können. Für Angreifer war das eine Gelegenheit: Beschäftigte griffen aus dem Homeoffice mit neuen Geräten auf Unternehmensressourcen zu, oft ohne oder fast ohne Unternehmensverwaltung, nur damit der Betrieb weiterlief. Die größere Angriffsfläche rückte die Sicherheit der mobilen Infrastruktur 2020 in den Mittelpunkt. Das zeigt sich auch daran, dass die meisten UEM-Anbieter ihr Angebot gebündelt und um Produkte wie Mobile Threat Defense (MTD) und weitere Zero-Trust-Funktionen ergänzt haben. Diese prüfen Nutzer, Geräte und Apps fortlaufend und schützen so den Zugriff auf Unternehmensdaten.

Der eigentliche Gewinner des Jahres waren aber die Kollaborationswerkzeuge. Weil so viele von zu Hause arbeiteten, wurden Microsoft Teams und Zoom deutlich häufiger genutzt. Die Menschen müssen schließlich weiterhin einfach miteinander sprechen und gemeinsam an Projekten arbeiten. Für ein Unternehmen wie ISEC7, das tief im Thema digitaler Arbeitsplatz steckt, halten Plattformen wie Microsoft Teams die Mitarbeitenden so verbunden und eingebunden wie möglich. Die beiden großen Suiten haben wir in Cloud-Lösungen: Microsoft 365 oder Google Workspace? verglichen.

Am Ende hat die Pandemie vielen Unternehmen gezeigt, wie wichtig Mobility und der digitale Arbeitsplatz für ihre Belegschaft sind.

2021: Worauf wir uns freuen

Das Jahr von 5G

5G gibt es schon eine Weile, und 2021 könnte endlich sein Jahr werden: Immer mehr Hersteller bringen bezahlbare 5G-fähige Geräte auf den Markt. Was als Premiumfunktion in teuren Geräten begann, wird nach und nach zum Standard in neuen Geräten, so wie zuvor bei 4G.

Internet der Dinge

Im vergangenen Jahr kamen viele Geräte für das Internet der Dinge (IoT) auf den Markt. Sie bringen Zuverlässigkeit, Tempo und Mobilität in Anwendungen, die genau das brauchen. Beispiele sind Uhren, smarte Lautsprecher und smarte Kühlschränke, die auf Techniken wie WLAN, Bluetooth, Zigbee oder LoRaWAN setzen. Geräte sollen immer verbunden sein und Informationen weitergeben. Deshalb wird das IoT weltweit wachsen, und wir werden uns immer stärker darauf verlassen. Unsere Reihe dazu beginnt mit Technik erklärt: Internet der Dinge (IoT).

Virtual Desktop Infrastructure

Virtual Desktop Infrastructure (VDI) bietet eine containerähnliche Umgebung und lässt sich in BYOD-Programmen sicher und ohne großen Aufwand bereitstellen. Von der Geschwindigkeit von 5G könnte VDI stark profitieren: Weil die Technik auf einem verschlüsselten Pixelstrom beruht, macht ein Netz mit geringerer Latenz für die Nutzer einen spürbaren Unterschied. Mehr dazu in Technik erklärt: Virtualisierung jenseits von Servern.

Private LTE und CBRS

Ähnliches gilt für Citizens Broadband Radio Service (CBRS). In den USA könnte CBRS für geschäftskritische Anwendungen WLAN ersetzen. Als privates Funknetz betrieben, bietet es mehr Kontrolle über das Netz, eine gezielte Abdeckung sowie die Sicherheit und den Datenschutz des LTE-Protokolls. Bremsend wirkt derzeit vor allem, dass noch zu wenige Hersteller mobiler Endgeräte CBRS unterstützen.

Sie planen die nächsten Schritte für Ihren digitalen Arbeitsplatz? Unser Team begleitet Projekte im Endpoint Management und in der Endpoint Security, und unsere Schulungen halten Ihr IT-Team auf dem aktuellen Stand. Bei Fragen sprechen Sie uns an.